Spielfilm „DerWasserdoktor – Sebastian Kneipp – Ein großes Leben“

Sebastian Kneipp:

„Gesundheit bekommt man nicht im Handel, sondern durch den Lebenswandel“

„Erst als ich Ordnung in die Seelen meiner Patienten brachte, konnte ich sie wirklich heilen.“

geb. am 17. Mai 1821 – 23:30 -local mean time – in Ottobeuren – https://talk.vonabisw.de/Kneippsummit/KneippRadix.png

Der Spielfilm

https://www.youtube.com/watch?v=4GzdpglrZ6A&list=PLCKPz4q3EX-vlZbkYPGlghY9339-knj9j&index=18

Merkle – https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Merkle_(Theologe)

seit 2015 „Kneippen als traditionelles Wissen und Praxis nach der Lehre von Sebastian Kneipp“ im Unesco Verzeichnis für das immaterielle Kulturerbe.

1986 – Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Hans Schäfer : „Sebastian Kneipp war und ist der Wegbereiter einer kommenden Medizin. Leitbild für eine gesundheitsbewußte lebende Gesellschaft. Kneipp war ein hellsichtiger Mann. Ich verneige mich vor seinem Genius und seinem Ethos.“

Kneippküche = artgerechte Kost für den Menschen.

https://www.ottobeuren-macht-geschichte.de/items/show/825

Zitat: „Nachdem Dr. Alfred Baumgarten 1892 von Koblenz nach Wörishofen übersiedelt war, wo er zum Wegbegleiter Sebastian Kneipps wurde, assoziieren wir ihn mit Kneipp und der Kneippkur. Nicht zu vergessen, die von ihm ein Jahr nach Kneipps Tod veröffentlichte umfangreiche „Biografische Studie“.

Weniger bekannt ist hingegen sein Bruder, Paul Maria Baumgarten (1860 – 1948), ein Kirchenhistoriker und Publizist, der seit 1887 in Rom lebte. Er stand in Kontakt zu bedeutenden Zentrumspolitikern wie Ludwig Windthorst, Ernst Maria Lieber oder Matthias Erzberger, war Mitwirkender des katholischen Verbandswesens und des politischen Katholizismus.
Kirchenhistorikern ist er ein Begriff, seine Werke sind gesuchte Nachschlagewerke. Kneipp-Anhänger kennen ihn bestenfalls als Bruder „unseres“ Alfred Baumgarten.

Im Februar und März 1894 jedoch findet sich eine Schnittmenge: Paul Maria wird am 17.02.1894 in Rom zum Priester geweiht, Sebstian Kneipp wird ab dem 21.02.1894 zu mehreren Audienzen bei Papst Leo XIII. geladen.

Der Papsbesuch wird von Alfred Baumgarten in der biographischen Studie natürlich behandelt. Über die Wirkung auf Kneipp schreibt er am Ende:
„Es bedeutete diese Reise nach Rom, der spezielle Segen des Papstes und der außerordentlich gnädige und herzliche Empfang, den Msgr. Kneipp dort fand, für ihn einen Wendepunkt in seinem Leben. Seit der Zeit hat sein Auftreten wesentlich an Sicherheit gewonnen und er war der festen Überzeugung, dass seine Methode gut sein müsse, da er in so besonderer Weise den Segen de Papstes erhalten hatte. Von dieser Zeit an sprach er recht häufig über einen Besuch in Rom und jedesmal schimmerte bei ihm die Hoffnung durch, dass nun auch seine Methode Bestand haben müsse, da ein so auffallender Segen sie begleitete.“